Warum Kurzarbeitergeld zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichten kann

Corona – seit über zwei Jahren ist dieses Wort aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Leider. Viele Menschen trugen durch die Pandemie nicht nur gesundheitliche Schäden davon. Mitarbeiter mussten in Kurzarbeit gehen, andere verloren sogar ihre Jobs.

So schlichen sich auch Begriffe wie Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld immer mehr in unseren Wortschatz.

Doch was genau bedeuten diese Gelder eigentlich? Worin unterscheiden sie sich? Und welche Pflichten gehen mit ihnen einher?

Alle Antworten und warum es sich empfiehlt jetzt noch einen Steuerberater zu beauftragen, erfahrt ihr in diesem Blog-Post.

Steuerklärung 2021: Frist bis zum 31. Oktober 2022

Ja, ihr habt ungünstigerweise richtig gelesen. Ihr habt nur noch gute zwei Wochen Zeit, um eure Steuererklärungen einzureichen. Zumindest dann, wenn ihr sie selbst erstellen und senden, und keine Verspätungszuschläge – nachzulesen in der AO § 152 – riskieren wollt.

Doch wir können euch beruhigen!

Denn Angehörige der steuerberatenden Berufe, und damit natürlich und allem voran wir als Steuerberater, haben eine abweichende Abgabefrist. Somit können wir die Steuererklärungen für das Jahr 2021 bis zum 31. August 2023 übermitteln.

Auf diese Weise müsst ihr euch nicht noch auf den letzten Drücker mit eurer Steuererklärung herumschlagen, sondern könnt sie bequem und in Ruhe uns überlassen.

Meldet euch gerne für euer erstes Beratungsgespräch bei uns, wir freuen uns auf euch.

Lohnersatzleistungen – wann bin ich zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet?

Sogenannte Einkommensersatzleistungen – auch Lohnersatzleistungen genannt – verpflichten immer dann zur Abgabe einer Steuererklärung, wenn sie im Kalenderjahr eine Höhe von insgesamt € 410,00 überschreiten.

Diese Leistungen sind zwar steuerfrei, unterliegen aber dem Progressionsvorbehalt, da sie den Steuersatz des übrigen Einkommens erhöhen können.

Zu den Ersatzleistungen zählen u. a.:

  • Kurzarbeitergeld
  • Arbeitslosengeld I
  • Krankengeld
  • Elterngeld
  • Mutterschaftsgeld

Andere Gründe für die Abgabepflicht der Steuererklärung

Es gibt viele Gründe, warum man zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sein kann. Vereinfacht ausgedrückt, ist man es eigentlich immer. Es sei denn, man hat die Steuerklasse I, bzw. IV bei Ehegatten, und erzielt ausschließlich Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit – also einem Angestelltenverhältnis. Nebeneinkünfte sind, so wie die Lohnersatzleistungen, dann nicht verpflichtend, wenn sie die Freigrenze von € 410,00 im Kalenderjahr nicht überschreiten.

Durch den Steuerberater gut beraten

Nicht nur die Verlängerungen der Fristen sprechen dafür, uns als Steuerberater mit der Bearbeitung eurer Steuern zu beauftragen. Als absolute Profis wissen wir haargenau, welche Belege von Belang sind und wie wir das steuerlich bestmögliche Ergebnis für euch erzielen können.

Zudem sind wir mittlerweile komplett digital unterwegs – nur unseren Kaffee müssen wir noch analog trinken. So könnt ihr uns jederzeit und von überall aus erreichen. Mehr dazu erfahrt ihr auch in unserem letzten Blog-Post „Die digitale Kanzlei“.

Wir sind die Baumann Steuerberatungsgesellschaft mbH.

Unser Unternehmenssitz ist in Düsseldorf und Duisburg.

Als Ihr Online-Steuerberater arbeiten wir auch ortsunabhängig. Wir stehen für erstklassige Beratung – von der umfassenden Finanzbuchführung und Lohnabrechnung hin zu Empfehlungen und Simulationen rund um betriebswirtschaftliche Fragen.

Dabei hat der persönliche Kontakt auf Augenhöhe oberste Priorität.
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

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