Die energetische Sanierung und ihre Förderung

 

 

Weg von Altbekanntem!

 

Die meisten kennen bestimmt die altbekannten Handwerkerleistungen, die man im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung in Höhe von 20 % der Lohn- und Dienstleistungskosten absetzen kann. Voraussetzung dafür ist, dass man eine ordnungsgemäße Handwerkerrechnung hat, dass es eine Leistung ist für die selbst genutzte Immobilie und dass man den Betrag auf jeden Fall überwiesen hat. In Abgrenzung dazu gibt es aber jetzt auch noch die sogenannte energetische Sanierung.

 

Für wen ist das?

 

Auch wieder für Privatpersonen, also für die selbst genutzte Immobilie, die mindestens zehn Jahre alt ist. Das bedeutet nicht, dass sie seit zehn Jahren im Besitz sein muss, sondern nur, dass die Immobilie eben seit zehn Jahren existiert. Und es muss sich nicht um eine komplette Immobilie handeln, sondern es reicht, wenn es eine Wohnung innerhalb einer Immobilie ist, die seit mindestens zehn Jahren existiert.

 

Was wird gefördert?

 

Gefördert werden Sanierungsleistungen, wie zum Beispiel Dämmung von Wänden, Decken, Zwischendecken, eine neue Heizung, eine Optimierung einer mindestens zwei Jahre alten Heizung und weitere Dinge, die eben dazu führen, dass weniger Energie gebraucht wird. Gerade in Hinblick auf das eventuell bevorstehende Öl- und Gasembargo gegen Russland ist es ja wertvoll, möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Und da gibt es halt unterschiedliche Möglichkeiten, vor allem aber technische Möglichkeiten, das zu realisieren. Pellets, Heizungen, Wärmepumpen, Luftwärmepumpen, was es nicht alles gibt. Fragt euer Fachunternehmen.

 

Papier ist geduldig!

 

Und da sind wir auch schon beim nächsten Punkt. Die Ausführung der Arbeiten muss durch ein Fachunternehmen durchgeführt werden, in der Regel ein Meisterbetrieb des Handwerks. Wenn dieses fertig ist, muss dann auch entsprechend eine Bescheinigung von diesem Handwerksunternehmen ausgestellt werden, quasi eine Bescheinigung über die Durchführung der Leistungen. Auch dafür gibt es spezielle Formulare. Der Handwerker eures Vertrauens wird euch da mit Sicherheit was zu sagen können.

 

Was kann man jetzt schon steuerlich absetzen?

 

Im Unterschied zu den haushaltsnahe Dienstleistungen ist es in diesem Falle so, dass man neben den Lohnkosten auch das Material, sprich die neue Heizung oder die neue Klimaanlage mit absetzen kann. Gefördert werden insgesamt 20 % von maximal 200.000 €, welche über einen Zeitraum von drei Jahren verteilt werden, was insgesamt dann zu einer Summe von 40.000 €  als Steuerentlastung führt. Ich finde, das ist schon durchaus wert, darüber nachzudenken. Wichtig: Damit dies überhaupt geltend gemacht werden dann, ist darauf zu achten, dass weder zinsverbilligte Darlehen, in der Regel werden diese von der KfW zum Beispiel bewilligt, noch Zuschüsse erhalten werden. Wenn dies der Fall ist, schließt das eben die Förderung aus.

 

Und hier ist der Punkt, an dem man sich Gedanken drüber machen sollte, womit man besser fährt.

 

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Beste Grüße und eine angenehme Woche wünscht

Ingo Sierck

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